Schwarz-türkises Orca-Symbol von OrcaSlicerOrca Slicer

Orca Slicer-Vasenmodus, erklärt

Im Spiralvasenmodus druckt Orca Slicer das Modell als eine einzige, durchgehende Wand. Die Düse steigt während jeder Umrundung gleichmäßig an, statt einzelne Schichten mit einem festen Start- und Endpunkt zu erzeugen. Dadurch gibt es keine sichtbare Naht und die Oberfläche wird besonders gleichmäßig. Der Modus eignet sich für offene, hohle Formen wie Vasen, Becher, Töpfe und Lampenschirme. Da die Geometrie vollständig mit einer spiralförmigen Wand aufgebaut werden muss, ist er nur für entsprechend konstruierte Modelle geeignet.

Du findest es auf der Registerkarte „Andere“ im Abschnitt „Spezialmodus“.

Der Abschnitt „Spezialmodus“ mit Spiralvase im Orca Slicer-Register „Sonstiges“

Spiralvase erhebt sich kontinuierlich als eine Wand, ohne Schichtnaht

Was die Spiralvase bewirkt

Bei aktivierter Spiralvase wird das gesamte Modell als einzelne Außenwand gedruckt, die in einer sanften Spirale ansteigt. Es gibt keine Füllung, keine Innenwände und keine feste Oberseite, sodass das Ergebnis eine dünne, hohle, wasserdicht aussehende Hülle mit einer nahtlosen Oberfläche ist. Die kontinuierliche Bewegung entfernt den winzigen Makel, der dort verbleibt, wo jede normale Schicht beginnt und endet, weshalb Drucke im Vasenmodus so sauber aussehen.

Was es braucht

Der Spiralvasenmodus funktioniert nur bei Formen, die sich als durchgehende Außenkontur drucken lassen, also bei offenen Gefäßen statt massiven oder geschlossenen Modellen. Das Modell benötigt eine einzige umlaufende Kontur und darf oben nicht geschlossen sein. Setze die Anzahl der Deckschichten auf null und behalte einige Bodenschichten, damit die Grundfläche dicht und stabil wird. Gedruckt wird mit einer Wand und ohne Füllung. Modelle mit getrennten Inseln, stützbedürftigen Überhängen oder einer geschlossenen Oberseite eignen sich nicht für diesen Modus.

Wann sollte es verwendet werden

Greife zum Vasenmodus, wenn du einen glatten, nahtlosen, leichten Druck mit offener Form wünschst und keine innere Festigkeit benötigst. Vasen, Pflanzgefäße, Tassen, Schirme und organische Dekorationsstücke sind die klassischen Verwendungszwecke. Für alles, was stark sein muss, Details auf einer geschlossenen Oberseite halten oder Lasten tragen muss, drucke es stattdessen normal aus, da eine einzelne dünne Wand nicht die Festigkeit bietet, die ein vollwandiges Teil bietet.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Vasenmodus in Orca Slicer?

Der Spiralvasenmodus erzeugt eine durchgehende einzelne Wand, die ohne getrennte Schichtwechsel nach oben verläuft. Damit entfällt die sichtbare Naht und offene, hohle Formen erhalten eine sehr glatte Oberfläche. Du aktivierst „Spiralvase“ auf der Registerkarte „Andere“ unter den Spezialmodi.

Welche Modelle funktionieren im Vasenmodus?

Geeignet sind offene, hohle Formen mit einer durchgehenden Außenwand, etwa Vasen, Becher, Töpfe und Lampenschirme. Massive oder geschlossene Modelle, getrennte Inseln und Geometrien, die Stützen benötigen, lassen sich im Vasenmodus nicht korrekt drucken.

Benötige ich im Vasenmodus Deck- oder Bodenschichten?

Setze die Anzahl der Deckschichten auf null, weil das Modell oben offen bleiben muss. Behalte einige Bodenschichten, damit die Grundfläche stabil und bei Bedarf wasserdicht wird. Die Seitenwand entsteht als einzelne Spirale; zusätzliche Wände und Füllung werden nicht verwendet.

Warum ist mein Druck im Vasenmodus so glatt?

Weil die Düse nie stoppt, um die Schichten zu wechseln. Beim normalen Drucken beginnt und endet jede Schicht an einer Naht, die an der Seite eine kleine Markierung hinterlässt. Die Spiralvase hebt sich kontinuierlich in einer Bewegung, sodass es keine Naht und keine Z-Stufe gibt, was der Oberfläche ihr sauberes, fließendes Oberflächenbild verleiht.